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Missionswerk

Neben der Verkündigung des Evangeliums und der Seelsorge hat - als weiterer zentraler Punkt des christlichen Glaubens - die Zuwendung zum Einzelnen, der in Not gekommen und bedürftig geworden ist, besondere Bedeutung. Wenn auch die Not und das Elend in der Welt so nicht beseitigt werden können, werden hierdurch doch Zeichen christlicher Nächstenliebe gesetzt, und es kann in gewisser Weise Linderung geschaffen werden.

Die Neuapostolische Kirche fördert und unterstützt über das eigene Engagement hinaus soziale Einrichtungen des Staates, anderer Kirchen oder sonstiger Träger im Sinne humanitärer und karitativer Kooperation durch finanzielle Zuwendungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Insbesondere in "Schwellen- und Drittweltländern" zielt diese Hilfe auf "Hilfe zur Selbsthilfe".

Zur Durchführung dieses humanitären und karitativen Engagements der Neuapostolischen Kirche hierzulande dient der gemeinnützige Verein "Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland".

Spenden an das "Missionswerk" können auf das Konto
197 292 300 bei der Dresdner Bank Stuttgart
(BLZ 600 800 00) erfolgen.

Ein Faltblatt, das der Bezirksapostel jährlich zum Erntedanksonntag in den Gemeinden der Gebietskirche verteilen lässt, gibt Einblick in die Mittelverwendung jeweils des Vorjahres und enthält Informationen über Benefizveranstaltungen.

So schreibt Bezirksapostel Ehrich im Vorwort des Faltblatts 2008:

„Die Nächstenliebe veranlasst uns, wie der barmherzige Samariter zu handeln und Menschen, die in Not sind, zu helfen. Dass viele von euch dies in den vergangenen Monaten getan und zugunsten von Hilfsbedürftigen gespendet sowie sich bei Benefizveranstaltungen beteiligt haben, weiß ich – und ich bin sehr dankbar dafür.

Auch mit dem, was nun wieder an Erntedank gegeben wird, kann viel Gutes getan werden: im Inland und in den 30 von unserer Gebietskirche aus betreuten Ländern (bei Katastrophen unterstützen wir auch Menschen in Ländern außerhalb unseres Betreuungsgebiets). …“

In Katastrophenfällen arbeitet die Gebietskirche Süddeutschland mit „NAK-karitativ“ zusammen, einer gebietskirchenübergreifenden Einrichtung zur Abwicklung humanitärer Maßnahmen in Deutschland und von Deutschland aus.

Beispielsweise hat die Gebietskirche Süddeutschland anlässlich der Flutkatastrophe im Jahr 2002 in Deutschland und Südosteuropa über „NAK-karitativ“ 75.000 Euro Hochwasserhilfe gegeben. Bei der Hilfsaktion von „NAK-karitativ“ wegen des Vulkanausbruchs in Goma (Kongo) im Jahr 2002 beteiligte sich die Gebietskirche Süddeutschland ebenfalls (mit 10.000 Euro). Rund 600.000 Euro gingen an "NAK-karitativ" in den Jahren 2005 und 2006, um Hilfsaktionen in Südostasien nach der Tsunami-Katastrophe zu unterstützen. 2008 hat die Gebietskirche an das Hilfswerk „NAK-karitativ“ zugunsten der notleidenden Menschen in Sambia, Malawi und Simbabwe, die infolge verheerender Regenfälle und Überschwemmungen von Hungersnot bedroht sind, 200.000 Euro überwiesen.

Dem von „NAK-karitativ“ geförderten HIV-/AIDS-Aufklärungsprojekt im südlichen Afrika flossen im November 2003 von der Gebietskirche Süddeutschland 5.000 Euro zu. Für das internationale HIV-/AIDS-Projekt, an dem die Neuapostolische Kirche sich beteiligt, steht darüber hinaus seit 2004 ein Sonderbudget des „Missionswerks“ von 100.000 Euro zur Verfügung.